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Zahlt sich ein eigener Blog für Unternehmen überhaupt noch aus?


Bloggen kann man von überall, aber zahlt sich ein eigener Blog überhaupt aus?


Der Blog-Boom ist vorbei, so sagt man. Warum wir in unserer kleinen Agentur diese Content-Form immer noch großartig finden und fast jedem Unternehmen empfehlen können, erfährst du hier.


Wer neue Kunden ansprechen will, ohne deren Nerven zu strapazieren, muss Mehrwert bieten. Dieses ungeschriebene Gesetz hat seinen Ursprung in der E-Commerce-Branche und ist seit Jahren in fast allen Bereichen Standard. Um potenzielle Kunden in und oft sogar außerhalb der eigenen Zielgruppen anzusprechen, wurde der Content zum neuen Marketingkönig gekrönt. „Content is King“ hieß es plötzlich an allen Ecken und Enden und Content-Experten und spezialisierte Content-Agenturen überschwemmten den Markt auf der Suche nach Unternehmen, die diesen Zug nicht verpassen wollten.

 

Content: Inhalt mit Sinn

Bis Mitte der 1990er-Jahre und dem beginnenden Siegeszug des Internets war der Begriff im deutschsprachigen Raum so gut wie unbekannt. Der Anglizismus „Content“ steht, etwas weiter gefasst, für qualifizierten Inhalt. Vor der Jahrtausendwende setzte sich „Content“ einerseits als Bezeichnung für Medieninhalte in Massenmedien, andererseits auch als Informationsgehalt von Websites durch. Er beschreibt also die Summe aus Bildern, Texten, Grafiken, Tondokumenten und Videos, die eine Webpräsenz für Konsumenten erst interessant oder anziehend macht. Im Grunde macht die Qualität des präsentierten Contents den Wert einer Website und damit zu einem großen Teil auch den Erfolg eines Unternehmens aus. Nicht zuletzt legen Suchmaschinen wie Google großen Wert auf hochwertigen Content.

 

Guter Content ist mehr wert als Mehrwert

Im Grunde muss jedes Unternehmen früher oder später Werbung machen. Auch Werbung ist eine Art Content, die aber in den meisten Fällen sehr teuer ist. Ein Radiospot kostet, je nachdem auf welchem Sender er läuft, viele Tausend Euro – vom Fernsehen reden wir hier noch gar nicht. Auch klassische Werbeformen wie Zeitungs- oder Magazininserate gehen ins Geld, werden meist überblättert und sind nach ein paar Sekunden wieder vergessen. Viele Printprodukte, wie Gratiszeitungen, landen überhaupt ungelesen im Altpapier. Genau diese Medien sind es lustigerweise, die sich zu 100 Prozent aus Werbung finanzieren und oft mehr an einen Inseratenfriedhof, als an ein Informationsmedium erinnern. Dazu kommt, dass immer mehr Menschen ihre täglichen Informationen aus dem Internet beziehen. Laut Statista waren das im Jahr 2021 bereits ein Viertel der Bevölkerung im deutschsprachigen Raum – Tendenz steigend.1

Unternehmen, die im Internet auf sich und ihr Angebot aufmerksam machen wollen (wollen das inzwischen nicht alle?), brauchen gute Inhalte, die bei der organischen Suche von Suchmaschinen möglichst weit nach vorne gereiht werden, im besten Fall ganz oben auf Seite 1 der Suchergebnisse. Dazu braucht es neben einer professionellen Suchmaschinenoptimierung (SEO) auch Content, der perfekt zu den richtigen Keywords passt. Wer dabei etwas nachhelfen möchte, nutzt die Möglichkeit, die vielversprechendsten Inhalte zu bewerben. Aber, und das darf nicht vergessen werden, auch Google Ads unterscheidet zwischen gutem und schlechtem Content. Wirklich gute Inhalte auf einer gut optimierten Seite brauchen gar keine bezahlte Werbung, darum lieben wir Blogs und können sie nur jedem Unternehmen empfehlen!

 

Blogs bleiben attraktiv

Der Begriff „Blog“ ist aus dem zusammengesetzten Wort „Weblog“ entstanden, einer Wortkreuzung aus dem englischen „Web“ und „Log“, das für Logbuch oder Tagebuch steht. Im ursprünglichen Sinn war Bloggen auch nichts anderes als eine Art öffentlich geführtes Tagebuch, indem sich ein Blogger oder eine Bloggerin einem bestimmten Thema widmet. Der Begriff Weblog tauchte erstmalig 1997 auf der Website von Jorn Barger, dem Verfasser des Blogs „Robot Wisdom“ auf. Die Abkürzung Blog stammt aus dem Jahr 1999 und wurde von Peter Merholz geprägt. Er änderte lediglich die Aussprache zu „we blog“ und der neue Begriff erblickte das Licht der Welt.

 

“For What It’s Worth: I’ve decided to pronounce the word 'weblog' as 'wee-blog'. Or 'blog' for short.”

Peter Merholz

 

Bereits kurz nach der Jahrtausendwende wurden die Massenmedien auf diese neue Darstellungsform aufmerksam und immer mehr Berichte in den klassischen Medien führten zu immer mehr Menschen, die sich als Blogger*innen versuchten – teilweise mit sehr großem Erfolg. Nachdem auch etablierte Medien ihre eigenen Blogs ins Leben riefen, schwappte dieser Trend auch auf die Wirtschaft über. Die bisherige Unterscheidung in Meinungsblogs und Informationsblogs verschwamm zusehends und viele Unternehmen begannen, Blogs als preiswerten Reichweitenbooster zu verwenden. Auch wenn diese Blütezeit seit einigen Jahren vorbei ist, haben Blogs noch immer das Zeug, die eigene Zielgruppe zu begeistern oder gar zu erweitern. Die Gründe für den Erfolg gut gemachter Blogs liegen auf der Hand.

 

Warum es sich lohnt, zu bloggen

Hier haben wir für euch zusammengeschrieben, warum es immer noch Sinn macht, sich einen Blog anzulegen.


  1. Bloggen ist einfach: Jeder, der halbwegs schreiben kann, kann auch bloggen. Aber Achtung: Eine gewisse Sorgfalt bei der Recherche und der Ausführung ist absolutes Muss. Hapert es an der Qualität, bekommt der Blog auch keine Leser*innen.

  2. Ein Blog ist schnell eingerichtet: In fast allen Content Management Systemen (CMS) gibt es schon vorgefertigte Themes oder Tools zum Anlegen eines Blogs. Wer sich mit dem System bereits auskennt, schafft das wahrscheinlich in unter 10 Minuten (ohne Sonderwünsche). Man muss kein technisches Genie sein, um einen Blog einzurichten.

  3. Bloggen ist schnell: Hat man sich ein Thema überlegt und ausreichend recherchiert, ist ein einfacher Blog schnell geschrieben. Wir planen für einen ausführlichen Blog wie diesen im Schnitt sechs Arbeitsstunden von der Idee bis zur Fertigstellung des Texts ein. Dann muss er nur mehr online gestellt werden., was im Schnitt eine Stunde dauert.

  4. Blogs sind übersichtlich: Durch die übliche Sortierung von neuen zu alten Inhalten (die stehen ganz oben), ist ein Blog für die User sehr überschaubar. Suchfunktionen, Tags und Newsfeeds machen das Ganze noch übersichtlicher und leicht zu konsumieren.

  5. Blogs sind Mobil: Blogs können durch die weite Verbreitung von mobilen Devices nicht nur von überall konsumiert werden, auch die Bearbeitung ist quasi weltweit möglich, man braucht lediglich Zugang zum Web.

  6. Blogs sind preiswert: Natürlich gibt es Unternehmen, die ihre Blogs von teuren Agenturmitarbeitern verfassen lassen, aber das muss nicht sein. Jeder mit Zugang zum Internet kann sich einen Blog anlegen (sogar kostenlos möglich) und in Unternehmen mit mehreren Mitarbeiter*innen können freie Ressourcen bestens genutzt werden. Fragen Sie in Ihrem Team, ob jemand gerne zu einem relevanten Thema schreiben möchte – Sie werden überrascht sein, wie viele Kollegen ihr Wissen gerne unter Beweis stellen. Sind Sie selbst Mitarbeiter*in, erzählen Sie am besten Ihren Vorgesetzten von Ihren Blog-Ideen. Das gibt Pluspunkte.Außerdem sind auch nicht alle Agentur teuer und manchmal macht es Sinn, auch Außenstehende etwas zu einem bestimmten Thema schreiben zu lassen: So werden komplizierte Sachverhalte meist am verständlichsten erklärt.

  7. Blogs sind vertrauensbildend: Blogs sind Texte, die zu einem bestimmten Thema Auskunft geben. Sie sind komprimiertes Wissen und gesammelte Informationen, die von Menschen auf der Suche, gratis im Web gefunden und konsumiert werden können. Wird jemand genau auf Ihrem Blog fündig und findet was er sucht, wird er oder sie sich vielleicht noch weiter auf Ihrer Webseite umsehen. Stellt sich die Information als richtig und hilfreich heraus, haben Sie vielleicht sogar einen neuen Kunden gewonnen.

  8. Blogs wirken besser als Werbung: Wer einen Blog liest, hat zu dem Thema des Blogs bereits recherchiert. Es steckt also ein gewisser Aufwand dahinter, um zu einem Blog zu gelangen (außer man bekommt ihn über einen RSS-Newsfeed). Werbung drängt sich auf, ein Blog ist keine Werbung und wird gesucht und im besten Fall gefunden. Sie sollten Ihre Blogartikel deshalb auch nie zu werblich verfassen, das verschreckt die User nachhaltig.

  9. Blogs sind zeitlos: Ein Blog bleibt solange im Web auffindbar, bis der Verfasser oder Website-Administrator ihn löscht. Sehen Sie sich ruhig an, wann die Blogs geschrieben wurden, die Sie lesen. Sie werden überrascht sein, wie alt manche dieser Texte sind. Der älteste Blog, er die Recherche zu diesem Text geholfen hat, war bereits 17 Jahre online und wurde erst vor ein paar Monaten aktualisiert. Das Gute bei einem Blog: Man kann ihn immer wieder überarbeiten und an aktuelle Gegebenheiten anpassen. Das sollte man sogar! Ein guter und informativer Blog wird auch noch in 10 Jahren seine Leser*innen finden und potenzielle Kunden auf Ihre Website locken.

  10. Blogs haben eine geringe Hürde: Was meinen wir damit? Blogs sind im Normalfall gratis und bieten ausreichend Mehrwert an, um angeklickt und gelesen zu werden. Besucher*innen Ihres Blogs müssen nichts unterschreiben, nichts zahlen und bekommen etwas geboten, was im besten Fall von Experten aufbereitet wurde. Die Eintrittsschwelle in einen Blog ist also sehr niedrig.

  11. Blogs helfen weiter: Ein guter Blog ist für seine Leser*innen eine wichtige Hilfe. Sind Sie schon einmal vor einem Problem gestanden und haben in einem Blog die Lösung dafür gefunden? Denken Sie daran auch beim Schreiben und verfassen Sie Ihre Blogs gut verständlich. Die kleinen Ratgeber können anderen Menschen helfen und machen nebenbei auf Ihr Angebot aufmerksam. Das ist eine echte Win-win-Situation.

  12. Blogs bilden: Ein guter Blog hilft nicht nur bei akuten Problemen, er bildet seine Konsumenten auch weiter. Besonders durch weiterführende Links (am besten innerhalb der eigenen Website), bekommt man einen Überblick über ein oder sogar mehrere Themen. Lesen macht ja bekanntlich schlau.

  13. Blogs sind interaktiv: Die meisten Blogs bieten ihren Leser*innen an, in einer Kommentarfunktion etwas darüber zu schreiben. So können potenzielle Kunden nicht nur Feedback geben, auch das Netzwerken wird so für alle Beteiligten einfacher.

  14. Blogs beweisen Ihren Expertenstatus: Mit einer gut gepflegten Blogsammlung zu einem bestimmten Fachbereich (stellen Sie sich thematisch nicht zu breit auf) können Sie zeigen, was Sie können. Machen Sie sich im Web einen Namen als Expertin oder Experte.

  15. Blogs verbessern Ihre Arbeitgebermarke: In Zeiten eines akuten Arbeitskräftemangels müssen Unternehmen auch bei potenziellen neuen Mitarbeiter*innen auf sich aufmerksam machen. Was machen Arbeitsuchende als erstes, wenn sie ein interessantes Stellenangebot finden? Sie sehen sich zuallererst auf der Unternehmenswebsite um. Finden Sie dort viele Infos, die für den Arbeitgeber sprechen, konnten Sie bereits punkten. Ein guter Blog trägt positiv zu einem ansprechenden Employer-Branding bei.

  16. Blogs sorgen für ein gutes Suchmaschinenranking: Dieser Punkt spricht eigentlich für sich. Mit guten und aktuellen Texten verbessern Sie Ihre Position auf den Search Engine Result Pages (SERPS), den Suchergebnisseiten. Eine gute Position ist Gold wert.

  17. Bloggen macht Spaß: Über Themen zu recherchieren, darüber zu schreiben und mit anderen Interessierten in Kontakt zu treten, kann auch so richtig Spaß machen. Nicht umsonst lieben wir bloggen.

  18. Mit Blogs kann man Geld verdienen: Last but not least, möchten wir auf einen Punkt eingehen, der im Unternehmenskontext nur indirekt wichtig ist. Es gibt immer noch viele Blogger*innen, die mit ihren Blogs Geld verdienen – manche sogar richtig viel Geld. Durch das Google Suchnetzwerk und das immer größer werdende Angebot von Affiliate-Programmen können Blogs auch zu nicht unwesentlichen Einnahmen führen (Werbung muss allerdings als Werbung gekennzeichnet werden).

 

Sollten Sie noch immer unsicher sein, ob ein Blog etwas für Sie oder Ihr Unternehmen ist, dann schreiben Sie uns. Gerne würden wir das Bloggen auch Ihnen schmackhaft machen. Es ist nie zu spät zu bloggen!Schicken Sie uns eine Anfrage – wir würden Ihren Blog sehr gerne schreiben. Das Erstgespräch ist wie immer kostenlos!


Viel Spaß beim Bloggen,

wünscht euch euer

Markus Neumeyer

von der Werbeagentur Bunte Feder



Buchtipps zum Thema Bloggen:


Bloggen liegt im Trend, täglich sprießen neue Blogs wie Pilze aus dem digitalen WWW-Boden und funktionieren dabei wie eine eigene Werbeagentur. Insofern sind sie kein Hobby, sondern ein wirkungsvolles Instrument, um Bekanntheit und eine Community aufzubauen und mehr Kunden zu gewinnen. Das Buch zeigt Schritt für Schritt, wie man eine Marktnische und passende Themen findet, wie man Content produziert, wie man digitale Produkte schafft und Leser zu Kunden macht. Es richtet sich an drei Lesergruppen: an diejenigen, die sich einen neuen Blog aufbauen wollen, an diejenigen, die bereits ein Business betreiben und die Chancen eines Blogs nutzen wollen, und an diejenigen, die ihr Offline-Business durch ein Online-Standbein ergänzen wollen.




 

Wie Du mit Herz und Verstand einen Blog profitabel erstellst, nachhaltige Einnahmen erzielst und ein passives Einkommen erzielst.

Stell dir vor: Du tust etwas, was dir Freude bereitet und eines Tages verdienst du damit die fette Kohle!

Stopp- das ist kein überzogenes Versprechen, wie du es von nervenden YouTube-Videos und aggressiven Facebook-Anzeigen kennst. Das ist die Geschichte von Christian Baier!


Als ier 2012 ein paar einfache Texte ins Internet stellte, wusste ich nicht, wie verrückt alles endet. Ein Laptop, Internetverbindung und Lust zu Bloggen reichten aus, um aus meinem belächelten Hobby eine Einkommensquelle zu generieren, die mehr einbringt, als mein Arbeitgeber mir jeden Monat zahlt.


Er hat etwas getan, was jeder kannt. Einfach ausgedrückt hat er einen Blog gestartet und jede Woche einen Beitrag geschrieben. Das Resultat waren knapp eine Millionen Besucher in den letzten 5 Jahren und mehr als 3,5 Millionen Google-Impressionen in den letzten zwölf Monaten. Das macht über 20.000 Euro Einkommen allein im letzten Jahr.


Es geht dabei nicht darum, wie du ein perfekt passives skalierbares Onlinebusiness aufbaust. Zusätzlich zu allen Tipps, Tools und Erfahrungen im Buch, erhältst du als Bonus auch die 100 Punkte – Checkliste für mehr (finanziellen) Erfolg mit deinem eigenen Blog.



 

Bei einigen Links handelt es sich um Affilliate-Links (Werbung).

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